Energie aus Plastik –
Kunststoffrecycling für eine saubere Zukunft

Die Biofabrik White Refinery® kann den Plastikmüll nicht nur grundlegend recyceln, sondern darüber hinaus auch einer sinnvollen energetischen Verwertung zuführen. Im Gegensatz zu riesigen Industrieanlagen kann unsere Kompaktpyrolyse direkt dort betrieben werden, wo der Müll anfällt - in Unternehmen, Gemeinden und Städten überall auf der Welt. Und als neues Einkommensmodell für ärmere Regionen.

Müll und Energie – zwei gigantische Herausforderungen für die Menschheit

Trotz des immensen Ausmaßes, ist nur wenigen wirklich bewusst, dass jedes Jahr mehr als 6 Millionen Tonnen Müll ins Meer gelangen. Etwa drei Viertel davon ist Kunststoff – dies entspricht mehr als einer LKW-Ladung Plastikmüll pro Minute. An den Folgen verenden jedes Jahr allein mehr als eine Million Seevögel.

Im größten der fünf Müllstrudel der Erde zirkulieren aktuellen Hochrechnungen zufolge inzwischen mehr als 100 Millionen Tonnen Kunststoffabfall. Hinzukommen die unzähligen Deponien weltweit – die größte davon so groß wie 700 Fußballfelder. Da Plastik nicht verrottet, ist sinnvolles Kunststoffrecycling mehr als überfällig.

Gleichzeit steigt der weltweite Energiebedarf rasant an. Von 1990 bis 2008 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch um 10 %, während die Weltbevölkerung um fast 30% wuchs. Dabei werden sowohl für die Herstellung von Benzin, Heizöl und Strom riesige Mengen fossilen Erdöls verbraucht.

Die Biofabrik White Refinery löst beide Probleme

Hier setzt die Technologie der White Refinery an, denn auch für die Herstellung von Kunststoff werden große Mengen Erdöl eingesetzt, die im späteren Plastikmüll in fester, nicht mehr nutzbarer Gestalt gebunden sind.

Dabei sind in einem Kilo Plastik bis zu 10 Kilowattstunden Energie enthalten – fast so viel wie in Diesel und genug, um dein Handy bis zu drei Jahre lang täglich aufzuladen. Die weiße Raffinerie löst die chemischen Verbindungen auf und überführt sie zurück in die flüssige Form: Öl.

Mit dem integrierten Motor und Generator, kann das Produktöl noch in der Anlage in Strom umgewandelt werden. Unternehmen, Gemeinden und Stadtteile können so einen großen Teil ihres Strombedarfs mit dem anfallenden Plastikmüll decken. Zusammen mit Wind-, Wasser- und Solarenergie entsteht somit eine weiteres Standbein für die saubere Energie der Zukunft.

Was für einige wie Science Fiction klingen mag, ist im Grunde ein lange bekanntes, chemisches Verfahren namens thermokatalytische Depolymerisation. Die wissenschaftliche Herausforderung liegt darin, den Prozess so zu perfektionieren, dass auch inhomogener Abfall zu hochwertigem Produktöl führt und die Raffinerie sicher und stabil dezentral betrieben werden kann. Zudem ist es unser eigener Anspruch, die Anlage preiswert, klimaneutral und auf dem Niveau höchster europäischer und amerikanischer Umweltstandards zu automatisieren und für jedes Kind bedienbar zu machen. Nur so kann sich die Technologie weltweit durchsetzen.

Kontakt und Ansprechpartner


Stefan Süßmilch

Manager Sales
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Dr. Martin Schneider

Chief Technology Office
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